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Als Kind mit Migrationshintergrund musste ich in der Schule 1sen und 2en schreiben.
Immer wieder hörte ich den Satz von meinen Eltern: „Vergiss nicht: Du hast ausländische Wurzeln. Du musst Dich gegenüber Deinen deutschen...


Ich hab ein Jahr gebraucht, um mir die Freiheit zu erlauben, Deutschland zu verlassen 🌍
Seit Anfang dieser Woche habe ich mich vorerst von Berlin verabschiedet. Und erlaube mir meinen Traum von einem ortsunabhängigen Leben zu leben. Ja richtig gelesen: Ich erlaube es mir! Denn dieser Traum begleitet mich schon so lange. Aber ich habe mich nie getraut, ihn zu verwirklichen. Obwohl ich mich genau dafür selbständig gemacht habe. Und meine neu gewonnene Freiheit dafür nutzen wollte, um die Welt zu bereisen und an unterschiedlichen Orten zu arbeiten. Jetzt auch noch


Als ich 2017 nach Berlin zog, war mein Plan, für 6 Monate zu bleiben.
Aus den geplanten 6 Monaten sind nun mehr als 6 Jahre geworden. Ein Praktikum, das ich zu Ende meines BWL-Studiums absolvierte, führte mich aus dem beschaulichen Münsterland in die große Hauptstadt. Zu dem Zeitpunkt kannte ich niemanden in Berlin: hatte weder Freunde noch Familie hier. Aber ich dachte mir nichts dabei. Schließlich hatte ich nicht vor, lange zu bleiben. Doch schon in den ersten Tagen stellte ich fest, wie sehr mich die Stadt mit ihren Ecken und Kanten fesselte


Die eigenen Eltern stolz machen. Ist das nicht der Wunsch eines jeden Kindes?
Nun ja: zumindest war es meiner. Und er hat mich lange Zeit angetrieben. Der große Wunsch meiner Eltern war, dass jedes ihrer 3 Kinder zunächst eine Ausbildung und anschließend ein Studium abschließt. Und genau diesen Wunsch hat ihnen jedes Kind erfüllt: Ich habe zum Beispiel nach einer abgeschlossenen Banklehre BWL studiert. Doch ihr Wunsch war nicht mein Wunsch. Und das habe ich sehr früh gemerkt. Schon zu Beginn meiner Ausbildung spürte ich einen großen Widerstand bei dem.
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