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Als ich 2017 nach Berlin zog, war mein Plan, für 6 Monate zu bleiben.
Aus den geplanten 6 Monaten sind nun mehr als 6 Jahre geworden. Ein Praktikum, das ich zu Ende meines BWL-Studiums absolvierte, führte mich aus dem beschaulichen Münsterland in die große Hauptstadt. Zu dem Zeitpunkt kannte ich niemanden in Berlin: hatte weder Freunde noch Familie hier. Aber ich dachte mir nichts dabei. Schließlich hatte ich nicht vor, lange zu bleiben. Doch schon in den ersten Tagen stellte ich fest, wie sehr mich die Stadt mit ihren Ecken und Kanten fesselte


Die eigenen Eltern stolz machen. Ist das nicht der Wunsch eines jeden Kindes?
Nun ja: zumindest war es meiner. Und er hat mich lange Zeit angetrieben. Der große Wunsch meiner Eltern war, dass jedes ihrer 3 Kinder zunächst eine Ausbildung und anschließend ein Studium abschließt. Und genau diesen Wunsch hat ihnen jedes Kind erfüllt: Ich habe zum Beispiel nach einer abgeschlossenen Banklehre BWL studiert. Doch ihr Wunsch war nicht mein Wunsch. Und das habe ich sehr früh gemerkt. Schon zu Beginn meiner Ausbildung spürte ich einen großen Widerstand bei dem.


Ich heiße Neslihan. Und liebe meinen Namen!
Doch früher habe ich ihn mit Sarah, Laura oder Julia ersetzt. Zumindest bei Starbucks. Ich hatte keine Lust, ihn immer wieder zu buchstabieren. 🙄 Und wollte meinen Namen einfach nur nennen und gut ist. Schon als Kind habe ich mit einem deutschen Namen das Gefühl von Freiheit und Zugehörigkeit verbunden. Ich dachte, wenn ich statt Neslihan zum Beispiel Sarah heiße… 👉…höre ich endlich keine „Oh Gott“ Ausrufe mehr, sobald andere meinen Namen auf einem Dokument lesen und ihn au
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