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Früher dachte ich, dass ich mit 30 Jahren im Leben angekommen bin!
In meiner Vorstellung bedeutet das: ✅ Toller Job ✅ Toller Typ ✅ Tolle Wohnung. Später Hochzeit, Kinder und dann das Eigenheim, um...


Als ich 2017 nach Berlin zog, war mein Plan, für 6 Monate zu bleiben.
Aus den geplanten 6 Monaten sind nun mehr als 6 Jahre geworden. Ein Praktikum, das ich zu Ende meines BWL-Studiums absolvierte, führte mich aus dem beschaulichen Münsterland in die große Hauptstadt. Zu dem Zeitpunkt kannte ich niemanden in Berlin: hatte weder Freunde noch Familie hier. Aber ich dachte mir nichts dabei. Schließlich hatte ich nicht vor, lange zu bleiben. Doch schon in den ersten Tagen stellte ich fest, wie sehr mich die Stadt mit ihren Ecken und Kanten fesselte


Ich heiße Neslihan. Und liebe meinen Namen!
Doch früher habe ich ihn mit Sarah, Laura oder Julia ersetzt. Zumindest bei Starbucks. Ich hatte keine Lust, ihn immer wieder zu buchstabieren. 🙄 Und wollte meinen Namen einfach nur nennen und gut ist. Schon als Kind habe ich mit einem deutschen Namen das Gefühl von Freiheit und Zugehörigkeit verbunden. Ich dachte, wenn ich statt Neslihan zum Beispiel Sarah heiße… 👉…höre ich endlich keine „Oh Gott“ Ausrufe mehr, sobald andere meinen Namen auf einem Dokument lesen und ihn au
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