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  • AutorenbildNeslihan

Als Kind wollte ich Schminkfrau werden!


Schminkfrau war zumindest das Wort, das ich benutzte.

Gemeint war: Kosmetikerin. 😅


Meine frühe Liebe zur Schminke entwickelte sich durch die Lippenstiftsammlung meiner Mutter.


Zwar schminkt sich meine Mutter nicht, aber eins darf bis heute nicht fehlen, wenn sie das Haus verlässt: ein pinker oder roter Lippenstift.


Als Kind war ich einfach fasziniert, sobald sie sich Farbe auf die Lippen zauberte.

Immer wieder stand ich staunend neben ihr vor dem Badezimmer-Spiegel und dachte: “Wie schön. Das will ich auch.”


Gedacht, getan!


Denn: oft genug schlich ich mich heimlich ins Badezimmer, um eines ihrer Lippenstifte aufzutragen.

Anschließend lief ich im abgeschlossenen Badezimmer mit farbigen Lippen auf und ab, um sie mir danach wieder mit dem Handrücken von den Lippen zu wischen.

Natürlich sah man da noch die Farbreste.


Aber meine Mutter ließ sich nichts anmerken.

Ich glaube, sie wusste auch ohne die Farbspuren zu sehen, dass ich ihre Lippenstifte austeste. 😀


Als ich dann eine Schminkpuppe im Geschäft entdeckte, war es um mich geschehen!

Ich war begeistert, dass es eine Puppe für Kinder gab, die man mit bunter Farbe schminken konnte.


Ich wollte die Puppe unbedingt haben und bat meine Mutter darum, sie mir zu holen.

Aber sie war anderer Meinung.


Vermutlich weil sie wusste, dass ich nicht lange mit neuen Spielzeugen spielte.

Und schnell gelangweilt war.

Immerhin hatte ich 10 Barbies unbeachtet in der Ecke meines Kinderzimmers liegen.


Als meine Mutter mir diesen Wunsch abschlug, stand mein Entschluss fest:

Wenn ich keine Schminkpuppe bekomme, dann werde ich einfach selbst Schminkfrau und schminke Menschen!


Natürlich konnte ich das früher als Kind noch nicht benennen, aber insgeheim wollte ich mit dem Schminken meine Kreativität entfalten, die in mir schlummerte.


Nun ja: der kindliche Entschluss hat sich mit den Jahren gewandelt.


Meine Liebe zur Schminke ist geblieben – und auch der pinke Lippenstift darf bei mir nicht fehlen.


Aber meine Kreativität entfalte ich nun auf eine andere Weise!

Als Coach arbeite ich nicht nach Schema F, sondern gehe individuell auf die Coaching Bedürfnisse meiner Kunden ein.


Ich schaue immer wieder, welche Methoden am besten passen.

Und lasse meiner Kreativität freien Lauf.

Oft genug entwickele ich dabei auch neue Methoden, um die Anliegen meiner Kunden bestmöglich zu lösen.

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